21.8.2007, Schloss Broich in Mülheim an der Ruhr
Kaum sind die letzten Klänge von Tanzwut verhallt ( siehe Castle Rock 07), schliest sch schon der muntere Mittelalterreigen des Burgfolkes an. Sieben Bands haben ihr Können zum Besten und nur durch das unterschiedliche Handgeklapper sind die Besten von den Fastbesten zu unterscheiden.
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Den Anfang an diesem sonnigen Tage machten die Formatio RABENSCHREY. Wohlgelaunt und mit kräftiger Stimme kündeten sie vom Beginn des Festivals. Obwohl wir RABENSCHREY schon auf einige Märkten zu späterer Stunde gesehen haben und sogar als Headliner (siehe Hörnerfest), war dieser Auftritt wirklich Gold wert. Nicht nur "Hey wir sind Heiden" kam super an, sondern auch "Das Järv". Abgesehen davon, war eine grosse Fangemeinde vor Ort, die RABENSCHREY bei jedem Spruch unterstützten ;).
Als zweite Gruppe betrat AN ERMINIG die Bühne. Wunderschöne keltisch- bretonische Klänge umhülten den Schlossinnenhof und man glaubte sich in der Bretange wiederzufinden. Ein absolutes Highlight des Tages! Sänger Andreas Derow ist so schnell, wenn die bretonische Zunge betrifft, da kamen sogar die Tänzer durcheinander :) Ja zum Mittanzen wurde aufgefordert und dies taten auch einige der Zuschauer begeistert. Wenn auch etwas querbeet, aber der Wille zählt ja bekanntlich..
Dritter im Bunde war RAPALJE aus den Niederlanden. Auch diese Truppe weiss die Mengen zu begeistern, zwar glaubt man von Anfang an, dass man sich zu sehr später Stunde in einem irischen Pub befindet (wo sehr, sehr viel Guiness/ Kilkenny getrunken wurde), aber der Stimmung kommt es nur zu Gute. Sogar das Cover von "The crown and the ring" (Manowar) kam sehr gut daher :). In den Niederlanden sind RAPALJE schon sehr bekannt, nicht nur durch das abschliessende Rocklüften und Pobacken zeigen... aber das verkniffen sie sich in merry old Germany... naja war ja auch ne städtische Veranstaltung... ;)
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CULTUS FEROX versuchten dann die Schlossmauern zum Beben zu bringen. Anders kann man sich das nicht erklären. Normalerweise kommen die Wölfe auf den Märkten sogar ohne Vestärker aus und selbst auf dem Mera Luna und anderen Veranstaltunsgorten war der Sound immer in Ordnung. Aber diesmal... Es gab wohl ein paar Probleme beim Soundcheck, aber danach gröllten die Gitarren, Schrillten die Sackpfeifen und der Brenan war kaum zu verstehen.... selbst am GFN Stand (ganz am Eingang zum Schloss) konnten wir nur noch pantomimisch Shirts verkaufen, da kein Wort zu verstehen war und Veranstalter Michael Bones fragte sogar nach Gehörschutz an :)
Zu diesem Punkt allerdings nochmal unseren Dank an die Wölfe: Noch nie haben wir soviel Gehörschutz, wie in dieser Stunde verkauft!
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Als hätte man es geahnt, ging es dann bei FAUN beschaulicher zu. Eine Wohltat für die Ohren. Und das nicht, weil es leiser war (obwoh soviel leiser war es gar nicht...). Nein die Kombination von PC, Gesang und mittelalterlichen Instrumenten beschehrt einfach immer ein gutes Gefühl im Magen. FAUN spürt man eher als das man es nur hört. wenn Sängerin Elisabeth ins Mikro haucht und Fiona als zweite Stimme zustösst, dann geht die Sonne auf - auch wenn sie schon scheint :).
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Dann verwöhnten noch QNAL die Ohren mit "Ad Mortem Festinamus", "Veni Veni" und einigen Songs der aktuellen CD "Silver Swan" bevor KORPIKLAANI die Bühne eroberten. |
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Mit Elchgeweihen und Schifferklavier begrüßten sie die Besucher mit "We are Korpiklaani from Finnland" (SONG, wie Ansage...). Ja da wurde der Schlossplatz schnell von den Ü30ern geräumt und den jüngeren Besuchern überlassen. Mit Finnland Fahnen wurde gepogt, was das Zeuch hält und Lordi hätte nicht mehr Stimmung machen können. Selbst unsere Kinder konnten sich der Faszination nicht entziehen (owohl sie nicht mitbekamen, dass der Grossteil der Songs von Alkohol handelt - Finnen halt :)).
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Dann ging das Burgfolk auch schon zu Ende und man staune - es gab ein Feuerwerk zum Abschluss, wohl auch ein KORPIKLAANI Gimmick.
Ein gelungener Festivaltag. Veranstalter Michael Bones (Stadt Mülhem a.d.R.) hat wie immer ein gutes Händchen für die Bandauswahl gehabt und wir sind schon gespannt, was das kommende Jahr auf die Bühne bringt.
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Das Burgfolk im Web: Burgfolk
Viele Fotos von den Bands gibt es hier. |
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