16.8.2008, Schloss Broich in Mülheim an der Ruhr
Mittelalterlich ging es wieder zu im Schloss, welches mitten in der Mülheimer City liegt...
Harfe und Dudelsack von früh bis sehr spät...
| Und wieder einmal schliesst sich der Festivalreigen in Schloss Broich mit dem Burgfolk.Waren Wochen zuvor noch die harten Gitarren in der Vorherrschaft so erklangen diesmal die eher leichteren Töne. |
|
Es began gegen die Mittagsstunde mit Nachtgeschrei, die wir in unseren Cd Tipps schon einmal vorgestellt hatten. Und direkt muss ich meine einleitenden Worte negieren...
Keine Gitarren? Ha! Da hatte der Mittelalterfan aber die Rechnung ohne Nachtgeschrei gemacht. Schliesslich hat die Band ihren Ursprung teilweise im Death-Metal und das geht nun gar nicht ohne Gitarre gell . Somit wurde zum Start gut eingeheizt...
Als zweite Gruppe erschien Galahad auf der Schlossbühne. Auch etwas rockiger als das ursprüngliche Mittelalter, aber diesmal versüßt eine Frauenstimme den harten Ton. Musikalisch eine Art Medieval-Rock-Crossover aber durchaus gut hör und auch tanzbar, was die Besucher auch zeigten.
Dann kam Puke. Tja das sagte mir nun gar nix... Irish folkige Musik aus Innsbruck.
Geige mit Eigenkompositionen. Die Musik hatte ihre Fans aber mich überzeugte sie nicht besonders. Aber der Geschmack ist ja sehr verschieden...
|
|
Clanrock hingegen ging gut ab. Die etwas abgedrehtere Truppe aus Belgien war schon etwas heftige auf der Bühne zugange... War das ein Stierkopf? Mit Schädel? Diese Belgier. Aber lustige Trunkmusik, wie sie es selber beschreiben...
|
|
Dann kam natürlich eines der Highlights des Tages! Omnia feat. FAUN oder anders rum? Eigentlich egal. Hauptsache beide zusammen auf einer Bühne. Zwar nichts neues, wenn man in den Niederlanden seine Heimat hat, aber in unserem Ländele ist das schon eher ein Wagnis, welches Michael Bohnes da eingegangen ist. Und wieder Mal zurecht! Die beiden Bands harmonieren perfekt auf der Bühne und spielen sich die Bälle nur so zu. Und das ganz ohne Proben! Steve wurde ein quasi Schweigegelübte abgenommen, dafür musste Oliver SaTyr etwas mehr reden über Land und Leute und Kräuter, welche einem das Leben versüßen - also Rosmarin z.B.... was dachtet ihr denn?
|
|
 
|
Als Co-Headliner war dann Fiddler´s Green gesetzt. Folk a la Pogues mit vielen Ska-Rhythmen. Das nach Omnia mit Harfe ist schon ein harter Wechsel, aber die Fiddlers hatten eine große Fangemeinde, die kräftig Stimmung machten. Wie heisst es auf der Festivalseite so schön: "Egal ob Stadtteilfest oder fettes Open Air.. sie verwandeln jedes Konzert in ein Tollhaus". Nun das passt. |
|
|
|
Dann kam der Headliner Saltatio Mortis... Deja vu? Jenau. das hatten wir doch schon mal? Ja, 2006 standen die Spielleute schon einmal auf der Burgfolk Bühne und kurz vor diesem Auftritt auf dem Mera Luna vor tausenden von Besuchern auf der grossen Bühne. Man findet sie allerorts und immer wieder mit viel Power und Stimmung. Wie schaffen die das bloss? Das muss an den vielen Fans liegen, die jedes Konzert zu einem gelungen Spektakel machen. So natürlich auch hier auf dem Burgfolk. Es wurde mitgesungen und getanzt bis die Schlossbühne geschlossen wurde. Aber selbst das hielt die Band nicht auf und es wurde kurz danach im Innenhof vor dem Merchstand akkustisch weitergespielt... Dannach wohl auch noch auf der Aftershowparty...
Und am nächsten Tag in Telgte auf dem Spectaculum... Eine Power, die ihres gleichen sucht. Respekt!
Somit kann man diesmal gar nicht sagen, das das Festival zuende ging - es gab ja kein richtiges Ende .
Trotzalledem freuen wir uns auf 2009 und sind gespannt, was Michael Bohnes und die Stadt wieder für uns auf die Bühne zaubern.
(Caretaker)
|
Das Burgfolk im Web: Burgfolk
Viele Fotos von den Bands gibt es hier. |
|