Universal D.O.G. Lahr, 26.09.2009
Nach langer Abstinenz lockt uns der Headlinder des Dark-Dance-Treffen in das D.O.G nach Lahr. Etwas zu spät angekommen werden wir nicht nur mit einem Glas Sekt begrüßt, sondern auch schon mit den Klängen von Reaper. Ein Rhythmus der in den Bauch geht, aber auch sehr schnell etwas monoton und flach wirken kann. Die Halle war aber voll und das Publikum unter Strom.
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Diorama hat einen festen Platz in der Szene, das muß nicht extra erwähnt werden. So verwundert es nicht, dass die Halle sogar im hinteren Berich nur noch wenig Platz bietet. Die Band zieht nicht einfach nur den Auftitt durch, sondern versprüht gute Laune und das animiert sofort zum Mitmachen. Also Hände in die Höhe! Frontmann Torben Wendt übezeugt mit guter Stimme und einer Lockerheit die ansteckt. Im Gespräch mit anderen Festivalbesuchern stellt sich heraus, dass Diorama für viele der Grund ihres Kommen ist. Zitat:„Oswald Henke ist nicht jedem ein Begriff, sicher einer der Großen, aber Diorama das kennt man und sie sind am Zahn der Zeit!“
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Zu guter Letzt die Zitat: „Exoten unter all den Elektrobands“: Henke. Als charismatischer, ehrlicher und kritischer Wortkünstler tritt Oswald Henke auf die Bühne. Es werden Stücke von Goethes Erben, Erblast und Artwork zum Besten gegeben und Stimme der Backgroundsängerin begeistert. Ob nun im Schneesturm, als Märchenprinz oder Zinnsoldat, die Lieder werden mit wenigen Mitteln von Henke in Szene gesetzt. Dramatisch, überspitzt und mit Humor wird man durch die Lieder geleitet, dabei entgehen einem kritische Töne keinenfalls.
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Auch uns treibt es kurzerhand nicht nur am Maschinenraum vorbei sondern auch rein. Voll wäre untertrieben, denn man hat kein Platz mehr. So positioniere ich mich am Eingang und schicke meinen Mann zum Fotos machen nach vorne. Die Jungs von S.A.M. (Synthetic Adrenaline Music) sind gerade auf der Bühne zu gange und die Herzen der Knicklichtschwinger schlagen höher. S.A.M. sind als Ersatz für Nachtmahr in die Bandliste aufgenommen worden. Diese mussten wegen einem gebrochenen Handgelenk den Auftritt absagen, holen ihn aber im Dezember nach. Wir beschließen, dass man nach diesem Getümmel wohl eher mal den Aussenbreich aufsuchen sollte. Hier gibt sich das Team vom Dark-Dance immer wieder sehr viel Mühe. Es ist gemütlich; ob auf Liegestühlen im Sand oder in einem großen Pavillion mit Loungecharakter. Essen und Trinken zu sehr humanen Veranstaltungspreisen geben natürlich auch Pluspunkte. Der Vergangenheit/Mittelalterfloor ist zwar nicht groß, aber es reicht eindeutig um das Tanzbein zuschwingen und um sich auf Dudelsack und Dreheleider zufreuen. Da dieser Floor draußen ist, bleibt es auch angenehm kühl wenn einem das Hüpfen zur Pippi-Langstrumpf-Melodie (Text : Hey wir sind Heiden trallalli....) den Schweiß auf die Strin treibt. Ja die Gothics können auch mal sinnlos Spaß haben!
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Ein gelungener Abend neigt sich langsam dem Ende. Um 2 Uhr Nachts wird im Eingangsberich schon zusammengeräumt, dies kann man als Aufforderung zu gehen verstehen, muß man aber keinen Falls. Die DJ's sind bis 5 Uhr aktiv.... auch wenn wir dies noch nie erlebt haben, da uns der lange Heimweg oft schon früher vom DDT lockt. Den Eintritt an der Abendkasse mit 30 € ist gewiss nicht billig. Aber man bekommt einiges geboten, vor allem wenn man elektroinsche Musik bevorzugt. Das D.O.G wird zur jedem Dark-Dance schön in Szene gesetzt, nicht zuviel und doch nicht zuwenig Dekoration. Man merkt auf welchem Event man ist, ohne dass es zu dunkel wirkt.
Zum Abschluß sei noch zu erwähnen, dass das DDT zu Recht eines der größten Indoor-Festivals in Europa der Schwarzen Szene ist, schön wäre es, wenn noch mehr Facetten der Szene im Musikbereich aufgegriffen würden.
Wir freuen uns auf das nächste DDT und sind gespannt!
(Xaida)
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Infos zum Dark-Dance-Treffen findet ihr unter: http://www.dark-dance.de/
Fotos gibt es hier.
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